Phänologie. Was ist der Unterschied zwischen Winter und Sommer, wo sind die Übergänge?

Jahreszeiten. Ein kaum ergründliches Phänomen, tägliche Nuancen machen es – zumindest mir – unmöglich es wirklich zu verstehen. Man ist der Spielball dieses, denn man muss mit seiner Arbeit ständig darauf reagieren (auch mit dem Anziehverhalten, Sonnencreme…). Gerne hat man die Abwechslung, denn sie ist der Quell so zahlloser Wunder, wie, dass plötzlich Krokusse aus dem Boden schießen oder, man stelle sich das vor, Schnee aus dem Himmel fällt (kennen manche Völker gar nicht).

Aber, verstehen, das schrieb ich hier schon einmal irgendwo, kann ich es nicht. Daher bin ich einmal, es war 2006, für ein Jahr lang regelmäßig nach Schönfließ, einem S-Bahnhof mitten in den Feldern, nach der Arbeit herausgefahren und habe immer dieselben Perspektiven photographiert. 27 davon, aus einer Einstellung veröffentliche ich hier erstmals.
1AA, 22.1.06.9686 Winter Berlin

22.1.20061BB, 30.3.06.0131 Keine Jahreszeit

30.3.2006
1CC, 18.4.06.0419 quadro stagioni
18.4.2006
1DD, 23.4.06.0497 Früling
23.4.2006
1EE, 1.5.06.0944 Vorfrühling

1.5.2006
1FF, 8.5.06.1089 Ersfrühling
8.5.2006
1GG, 12.5.06.1245 Vollfrühling
12.5.2006
1GH, 14.5.06.1311 Knospenfülle
14.5.2006
1HH, 18.5.06.1365 Blossoums
18.5.2006
1II, 28.5.06.1561 Nachblüte
28.5.2006
1JJ, 13.6.06.2010 Ende der Pracht
13.6.2006
1KK, 20.6.06.2168 Grün der Natur
20.6.2006
1KL, 30.6.06.2271 Gelbe Felder
30.6.2006
1LL, 10.7.06.2567 Jahreszeiten
10.7.2006
1MM, 23.7.06.2899 Jahreszeiten im Detail
23.7.2006
1NN, 5.8.06. 3179 Seasons
5.8.2006.
1OO, 17.8.06.3398 Tempi
17.8.2006
1OP, 27.8.06.3725 Tempus fugit
27.8.2006
1PP, 18.9.06.0601 Zeit der Goldruten
18.9.2006
1QQ, 5.10.06.1007 Gepflügt
5.10.2006
1SS, 3.11.06.1540 First Snow
3.11.2006
1TT, 11.11.2006.1775 Sauwetter
11.11.2006
1UU, 28.11.2006.2185 Brauner Herbst
28.11.2006
1VV, 21.12.06.0058 Struwwelpeterzeit
21.12.2006
1WW, 25.1.07.0053 Snow Queen
25.1.2007
1XX, 9.2.2007.0935 Snow and Mud
9.2.2007

Man kann bestimmte Abläufe sehr schön sehen, wie die Weiße Phase des Frühlings, dann die Gelbe Phase, später die Typische Goldrutenphase und schließlich die Phase der Braunen Äste. Auch die Zeiten größter Niederschlagsmengen und die Phasen des Bauern sieht man. Für mich bleibt dennoch jedes Photo ein Photo. Wie einen Film kann ich das in meinem Kopf nicht sehen. Ich glaube, ich bin den einzelnen Momenten sehr verhaftet, was mich freut, denn ich scheine sehr bodenständig die Natur zu sehen. Sie ist mir das Wichtigste.

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2 Gedanken zu “Phänologie. Was ist der Unterschied zwischen Winter und Sommer, wo sind die Übergänge?

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