Apfelsorte gesucht / In eigener Sache

Am Wochenende habe ich in Quedlinburg DEN Apfel gefunden.
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SO lecker, das ich den nicht mehr missen möchte. Wie bestimmt man eigentlich einen Apfel, kann mir jemand helfen?
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Man schaut wohl auch unten,
oberseite
und schaut wohl oben,
apfelsamen-apfelkerne
und beachtet die Art der Apfelkerne,
aber, wie man es wirklich macht, weiß ich nicht.

Beschreibung:
Apfel, länglich kegelförmige Früchte, satt grün bis lebendig gelblich.

Sehr feste Schale, schmeckt mit Schale herber, ohne schale sehr spritzig und zugleich ernst aromatisch. Ein beeindruckender, entfernt in Richtung Quitte gehender, intensiver Apfelgeschmack.

Habe ihn 20. November in Quedlinburg auf dem Feld gefunden, hatte keinerlei Frostschaden, reifte zum Teil erst nun ins gelbe aus, ist also ein später Apfel. Die grünen Früchte sind fast soweit ausgereift, wie die gelben, sie schmecken fast genauso (gut), wie die gelben.
Viele Eigenschaften stimmen mit dem Glockenapfel überein. Jedoch hat dieser offenbar gerne rote Stellen, davon habe ich bei dem von mir gefundenen Apfel nichts gesehen; kann das auch durch Standort oder Variante sein?

In eigener Sache
ist nun nicht nur die Frage zum Apfel, sondern die erste zögerliche Nachricht über eine Veränderung bei mir: Wir bekommen einen Kleingarten! Das ist unglaublich schön!
Ich weiß nur noch nicht genau, wie ich es nun weiter mit dem Blog mache. Es gibt nun einfach faktisch zu viel zu tun, als dass ich ständig darüber noch schreiben könnte. Auch finde ich es irgendwie seltsam, aus einem Balkoblogg plötzlich einen Gartenblog zu machen. Denn ich kann mir nicht vorstellen, den schönen Namen meines Blogs, den ich lieb gewonnen habe, zu ändern.
Vielleicht hat ja jemand Gedanken zu  Alldem.

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9 Gedanken zu “Apfelsorte gesucht / In eigener Sache

  1. Lieber Giorgione! Bevor ich überhaupt den Text über die Äpfel gelesen hatte, dachte ich „oh! Glockenäpfel!“ Die Form ist ganz typisch, die Reifezeit ebenfalls und die Farbe von grün bis gelblich und dass sie auch leicht unreif exzellent schmecken, reif aber auch. Rote Stellen sehe ich in den Glockenäpfeln sehr, sehr selten. Von 100 Glockenäpfeln hat vielleicht einer eine rote Stelle. Ich denke, das sind dann die leicht überreifen Früchte. Schmecken aber in jedem Stadium super aromatisch. Bei uns ist das derzeit DER Apfel auf Bauernmärkten.

    Gratulation zum Kleingarten! Das sind ja tolle Neuigkeiten! Ich freue mich für Dich! Ja, lass den Blognamen so wie er jetzt ist und schreib über den Garten so viel wie Du eben kannst oder magst. Ich beobachte bei diversen Blogs, dass die ein Ausgangsthema (und entsprechenden Namen haben) sich aber im Laufe der Zeit immer mehr wandeln, auch mal ganz vom Thema weg. Macht doch nichts! Und ob Garten oder Balkon… das ist von der Thematik her ja eh sehr nahe. Ich hatte mir solche Überlegungen auch gemacht, da ja auch beides vorhanden, und verschlagworte halt einfach unter dem einen oder anderen Begriff. Im Garten lässt sich vieles realisieren, was auf dem Balkon unmöglich ist und umgekehrt aber ebenfalls. So finde ich diese Kombi sogar äusserst reizvoll!

    Bin gespannt! Liebe Grüsse, Arletta

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    1. Liebe Arletta,
      das ist aber sehr nett, was Du da schreibst, das erleichtert mich alles ungemein.
      1, Du meinst also, dass die Identifikation Glockenapfel eindeutig ist, und ich nicht weiter suchen muss? Ich würde so einen Apfel nämlich dann gerne im Kleingarten haben, und würde ihn daher kaufen. Parallel habe ich die drei Samen begonnen, zu züchten. Ich habe gelesen, dass man sie dazu in feuchtem Küchenpapier in den Kühlschrank tut. Mal sehen, ob das klappt. Die Gefahr, dass nicht dasselbe bei raus kommt, ist offenbar nicht gering.

      2, Schön, dass Du das so locker mit dem Namen siehst. Vielleicht ist das die Lösung, aber ich schaue mal, was andere hier noch sagen. Ich wollte eigentlich schon lang unter der Überschrift „andere Freuden“ über andere Dinge mal schreiben, habe mich aber bisher nicht getraut. Konkret wollte ich über spezielle Schokoladen schreiben, was irgendwie passen würde, da ich mich ja durchaus ab und zu Kochberichte zu schreiben traue, wenn zumindest ein Gewürz vom Balkon dabei ist. Aber, eigentlich würde ich auch gerne mal eine Schallplatte rezensieren oder so, aber das passt dann nicht, wenn es nicht einfach ein Thema zu mehreren ist. Vielleicht entwickelt man auch über die Jahre ein Gefühl dafür, was man mal ab und zu als „Querschläger“ sich leisten kann, und was nicht.
      Herzliche Grüße
      Giorgio

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  2. Lieber Giorgione

    Was die Apfelsache anbelangt würde ich Dir raten, junge Bäumchen zu kaufen, die sind schon gut angewachsen und so hast Du von Anfang an einen Ertrag und zwar von der Sorte, die Du Dir wünscht! Bis aus einem Kernchen ein tragender Apfelbaum geworden ist vergehen Jahre! Ich hab Deine Apfelbilder zur Sicherheit noch verglichen mit meinem Apfelsortenbuch, ich muss sagen, ich habe keine Zweifel, dass es sich da wirklich um Glockenäpfel handelt.

    Unsere Diskussion über Blognamen/Querschläger und so finde ich sehr, sehr interessant und es gibt sicher -zig verschiedene Meinungen dazu. Ich finde halt schön, wenn in einem Blog ein „roter Faden“ erkennbar ist, Pflanzenthemen in unserem Fall. Rezensionen, Kochberichte, Reisefotos etc würde ich keinesfalls als Querschläger einordnen, sondern als total spannende Ergänzung, weil es Dich als bloggender Mensch greifbarer macht. Wer ist dieser Giorgione, was kocht er, was liest er, was hört er, wohin reist er? Seien wir ehrlich, als Leser interessiert man sich dafür! Müssen ja nicht grad Homestories sein. Ist wie in einem guten Krimi, da hast Du den Kommissar und seinen Mord. Aber was in greifbar macht, ist doch er als Person. Mit wem lebt der Kommissar, aha Fischerei ist sein Hobby und aha er trinkt gerne Rotwein etc. Rezensionen finde ich übrigens sehr wichtig. Ich finde, für eine gute Sache sollte man Werbung machen. Den Autoren/Herstellern etc fehlt nämlich oft das Geld für Öffentlichkeitsarbeit. Speziell in der Öko-Szene.

    Wie gesagt, sind nur so meine Ideen und mittlerweile auch Erfahrungen. Ich wollte anfangs nur über und von Effektiven Mikroorganismen schreiben. Dann wurde ich lockerer, fing an, Gedanken niederzuschreiben, mich etwas transparenter zu machen, Produkte vorzustellen hinter denen ich wirklich 100 % stehen kann etc und was ist passiert? Meine dümpelnde Leserzahl schnellte plötzlich dermassen in die Höhe… ist es das, was der Leser will? Der Einblick in die „Farmküche“? Meine Frechheiten gegen gedankenlosen Konsum? Ja, anscheinend zieht das mehr als ein Bericht über Kartoffeln und deren Wachstum auf Effektiven Mikroorganismen.

    Mich nimmt schon auch sehr Wunder, was andere zu diesem Thema denken. So. genug getextet. Nun wünsche ich Dir ein schönes Wochenende und warte gespannt auf Deine Plattenrezension! Musik ist ein gutes Beispiel für Abwechslung in einem Blog. Wer hört schon nicht gerne Musik und wer ist schon nicht dankbar für den guten Tip? Und wie viele Künstler gibt es, die absolut geniale Musik machen, aber einfach nie an die breite Masse kommen mangels Kapital. Mir kommen spontan grad einige in den Sinn. Warum die nicht mal in einem Blog vorstellen? Die haben’s verdient!

    Liebt grüsst, Arletta

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  3. Und was hindert dich, einen weiteren Blog aufzumachen ? Und dort schreibst du über das, was dir gefällt und wann es dir gefällt und du nennst ihn von vornherein so, daß du dort „alles“ schreiben kannst. Klar, verändern sich viele Blogs. Aber bei diesem deinen hier, finde ich auch irgendwie, daß es der Balkonblog ist. Ich würde einen neuen aufmachen und der kann sich ja entwickeln. Ich hab auch manchmal andere Themen, die ich bislang nicht in meinem Blog gebracht habe, weil ich es irgendwie unpassend finde. Schade, ein „Unterblog“ wäre gut 🙂 Viel Spaß mit allem !!! (ich will auch einen Garten – oder doch nicht ? Ich wäre finanziell ruiniert und pausenlos zu Hause abwesen, haha !) Herzliche Grüße, Almuth

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    1. Liebe Almut, die Frage ist nicht unwichtig, warum nicht einen neuen Blog. Ich habe diese Alternative aus zwei Gründen bisher noch nicht in Erwägung gezogen: 1, mein Blog ist einigermaßen eingespielt. Er wird regelmäßig gelesen und auch gefunden. Das hat ein Jahr lang gedauert, und es hat mich eine Weile lang frustriert gehabt, wie lange es dauert. 2, irgendwie ist das MEIN Blog. D.h. für mich konkret: Mein öffentliches Tagebuch (du erinnerst Dich, Blog kommt von Logbuch, also ein Tagebuch im Netz). Ich mag es nicht einfach unbenennen oder gar zwei Tagebücher schreiben für zwei Seiten meines Ich, ich möchte gerne ich bleiben, und ich ist eben irgendwie ich im Balkonblog. Klingt kompliziert, hoffe aber, Du kannst es nachvollziehen. Und dann gibt es gerade natürlich zwei Fragen, die beim Plausch mit Arletta etwas durcheinanderkamen, da ich mit ihr soooo schön brainstormen konnte, was immer erstmal ganz klasse ist, bevor man Nägel mit Köpfen macht: A) Ich habe schon länger überlegt, ob ich nicht auch ab und an mal über was anderes schreibe. Ich tendierte dahin, das nicht zu tun. B) darf ich in meinem Balkonblog auch über meinen Garten schreiben? Da bin ich noch unsicher. Verstrehe ich Dich richtig, liebe Almut, dass DU das nicht so gut fändest? Für Dich ist das Branding klar, Balkonblog, das ist DER Balkonblog?
      Herzlich Giorgio.

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      1. Doch doch, ich fände es schon gut, wenn du in deinem Balkonblog auch über deinen neuen Garten berichten würdest. Nur andere Themen, da wäre ich unsicher, einfach, weil ich dich und deinen Blog als Balkonblog (pflanzen, gärtnern) kennengelernt habe. Auf der anderen Seite ist es vielleicht einfach gewöhnungssache, daß es dann auch mal andere Beiträge gibt – Aber: ich lese gerade, daß du das nicht tun willst. Also erledigt ! Vermutlich ist das ohnehin eher mein ! Ding, daß ich für mich nicht entscheiden kann, ob ich sowas tun sollte / wollte…über andere Themen hier schreiben. Ich kann dich gut verstehen. Auch bis man wieder genug Leser findet usw. Ich denke, du wirst mit der Zeit eine gute Entscheidung für dich finden. Du hast sie ja sogar schon getroffen, denn du schreibst ja bereits, was du alles nicht willst, keinen neuen Blog, keine anderen Themen 🙂 !!!! Aber ich finde durchaus, Garten paßt zu Balkon. Man kann auch prima Vergleiche anstellen mit der Vegetation und so…na, ich bin gespannt, was du machst ! LG

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  4. Hi Giorgio,

    herzlichen Glückwunsch zum Garten! Das sind ja tolle Neuigkeiten! 🙂

    Ich kann Deine Gedankengänge sehr gut nachvollziehen. Alle. Schließlich ist die Welt und das Leben sehr viel mehr, als dass es nur in ein Blog passt. 😉

    Tja, was soll ich Dir raten? Ich würde an Deiner Stelle keine zwei Blogs machen, das wird auf die Dauer auch viel zu stressig (So ein Garten ist ja auch viel Arbeit ;-)). Und warum nicht auf Deinem Balkongartenblog auch über den Garten oder gar andere Themen schreiben? Jetzt mal ehrlich: Wer hindert Dich daran, es ist doch Dein Blog!

    Sicherlich: Der Name passt dann nicht mehr. Blogger, die ihre Plattform einfach nur „Giorgio’s Blog“ nennen, haben es da einfacher – sie können heute über Architektur, morgen über Autos und nächste Woche über Krabben-Sandwiches schreiben, ohne dass es sich beißt. 😉

    Welche Möglichkeiten hast Du also?
    Diesen Blog unter einem anderen Namen weiterführen bzw. einen ganz neuen aufmachen: Das ist nicht unmöglich – haben auch schon einige Blogger gemacht. Sie haben die bestehende Blogadresse einfach auf die neue umgeleitet und dort weitergeschrieben. Da Du ja bei WordPresse hostest, müsste das kein Problem sein – und es kostet Dich wahrscheinlich noch nicht mal Geld. 🙂
    Der Vorteil: Du kannst Dich, die Themen und die Gestaltung noch mal ganz neu aufstellen – ohne Dir Gedanken wie oben machen zu müssen.
    Der Nachteil: Du brauchst einen neuen Namen für Dein Blog.

    Den Blog beibehalten wie er jetzt ist: Geht natürlich auch. Siehe oben, Du kannst ja machen, was Du willst. 🙂
    Einige Blogger sind auf die pfiffige Idee gekommen und haben dann mit Titel-Zusätzen wie „und mehr“ oder *plus“ angedeutet, dass es hier um mehr als nur das eine Thema geht.

    Ich werde mich schön hüten, Dir etwas konkret zu empfehlen. 🙂
    Muss ich auch gar nicht. Ich bin mir ziemlich sicher, Du weißt, was Du willst. 🙂

    Ich bin gespannt!

    Kistengrüne Grüße
    Mel

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    1. Liebe Mel, ich danke Dir sehr für die Antwort! Mir hat das sehr geholfen – unter anderem dazu, dass ich überhaupt wieder überzeugt bin, dass ich weiter blogge hier.
      Ich wusste gar nicht, dass das mit dem „plus“ durchaus ab und zu vorkommt. Ich kenne das nur von dem blog „66 square feet PLUS“, den ich selber lese. Zurzeit denke ich, bleibt mein Name derselbe. Durch den Blogeintrag „Interaktionen zwischen Balkon und Garten“ habe ich ein Thema gefunden, dass grob den Hintergrund bilden darf. Und dann mal sehen, wie es weiter geht.
      Herzlich Giorgio

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